3D-Skelettkorrektur

Die dreidimensionale Ausrichtung unseres Skelettsystems kann in der Schmerztherapie eine leitende Rolle spielen - ist zum Beispiel eine Schulter ausgekugelt, so hat dies negative Auswirkungen auf unsere Physiologie, die sich mitunter durch Schmerz oder Schwellung äußern kann. Unsere Anatomie und Physiologie können sich so auf diese Weise gegenseitig beeinflussen. Auch kleinere Abweichungen vom Idealzustand können über die Jahre zu so großen Kompensationen führen, daß der Körper mit Schmerz und Überlastung reagiert. Die Erfahrung aus der Praxis zeigt, daß die meisten Menschen tatsächlich sogenannte Dysfunktionen (im osteopathischen Sinne) aufweisen. Ob diese für die Schmerzthematik auslösend sein können, versuchen wir im ersten Schritt zu erörtern. 
 
Wir betrachten Ihren Körper und seine Haltung in allen drei Bewegungsachsen (sagittal, frontal und transversal) sowie die drei dem Menschen zur Verfügung stehenden Bewegungen: Flexion (Beugung), Extension (Streckung) und Rotation (Drehung). Anhand dieser Informationen ergibt sich ein dreidimensionales Bild des Körpers, welches uns Schwachstellen und Kompensationen zeigen kann. 
 
Der Bewegungsfunktionalität und Knochenstellung unserer Füße widme ich dabei einen besonderen Raum, denn unsere Füße beeinflussen mit jedem Schritt auch unser restliches Bewegungssystem. Diesbezüglich berate ich Sie auch gerne zu orthopädischen Einlagen und Schuhwerk.
 
Die anschließende Therapie erfolgt durch spezielle 3D-Übungen, die unserem Körper ungenutzte Bereiche seiner Bewegungsoptionen wieder zugänglich machen sollen. Sie regen nicht nur unsere Knochen zur Bewegung an, sondern wirken auch ausgleichend auf unsere Faszien. Bei Bedarf können auch osteopathische Techniken oder Faszien-Release zum Einsatz kommen.
 
Durch eine minimal nötige Wiederholungszahl eignen sich die Übungen gut dafür, in den Alltag integriert zu werden. 
 
Veränderungen der Körperstatik und Bewegungsfreiheit können durch den PMFS (Poor Man´s Foot Scan) dokumentiert und sichtbar gemacht werden. Auch "vorher-nachher" Fuß-Scans vom Orthopäden sind eine schöne Möglichkeit, Veränderungen am eigenen Körper sichtbar nachvollziehbar zu machen.
 
Typische Indikationen für die Skelettkorrektur könnten sein:
- Fersensporn
- Fußdeformitäten (z.B. Plattfuß)
- Hallux valgus
- Knieschmerzen
- Beinlängendifferenz
- Beckenschiefstand
- Ischias-Syndrom und Rückenschmerzen
- Skoliose
- Rundrücken
- Nacken- und Schulterschmerzen